Vorteile und Eigenschaften von AppenzellerHolZ – Elementen

 

Natur pur – mit allen Vorteilen von Holz

Die patentierten AppenzellerHolZ – Elemente enthalten kein Leim oder andere giftige Chemikalien. Bereits der ursprüngliche Blockhausbau sowie der daraus abgeleitete Strickbau sind für diese Vorzüge bekannt. Das AppenzellerHolZ-System bietet daher auch für Blockbauliebhaber wie unser Baubiologe Clemens Koller eine filigrane Alternative. Somit können wirtschaftliche, bauphysikalische sowie ästhetische Anforderungen erfüllt werden.

 

Ausgezeichneter Isolationswert

Ob als Kälteschutz im Winter oder als Wärmeschutz im Sommer, AppenzellerHolZ – Wände erreichen ohne zusätzliche Isolation hervorragende Werte: Mit 180mm Wandstärke einen U-Wert von 0,3Wm²K und bei einer Wandstärke von 360mm nahezu 0,2Wm²K.
Wir empfehlen ausserdem eine zusätzliche Schicht aus Holzweichfaserdämmung. Weichfaserplatte ist zerfasertes Holz, das in Sachen Ökologie, Diffusionsoffenheit und Gesundheit dem roh belassenen Holz ebenbürtig ist. Die Weichfaserplatte wird ebenfalls ohne Leim und Chemikalien hergestellt und passt darum auch von der Philosophie her zum AppenzellerHolZ.
Durch die dichte Masse vom Vollholz und die kreuzweise Anordnung der Bretter sind die Werte betreffend der Leitfähigkeit von Wärme und Kälte hervorragend. Das heisst, es geht ein vielfaches länger, bis die Kälte im Winter respektiv die Wärme im Sommer durch die ganze Wand durchdringt. Unseres Erachtens ist diese Eigenschaft sogar wichtiger als ein theoretischer U-Wert, denn hier kann tatsächlich Energie eingespart werden.

 

Brandschutz

Der Brandschutz in einem Vollholzhaus ist extrem hoch!
Holztragwerke sind in einem Brandfall ausserordentlich resistent und berechenbarer als andere Materialien, weil Holz nur äusserlich verkohlt, dabei aber seine innere Struktur schützt. Ein Zusammenstürzen durch das Ausglühen des Stahls wie bei Betonkonstruktionen ist bei den AppenzellerHolZ – Elementen nicht möglich. Dadurch, dass die Vollholzelemente keine durchgehenden Fugen haben, erreichen sie extrem gute Brandsicherheitswerte. Die Holzdübel verhalten sich im Brandfall ebenfalls vorteilhaft, Metall im Holz wird heiss und glüht aus.
Es ist eine alte Weisheit, dass Holz nur dann gut brennt, wenn es fein ist. Schon unsere Ahnen haben die Scheiter zu Spähnen zerkleinert, um ein Feuer entfachen zu können. Holz muss also von Luft umspült sein, im gut zu brennen. Grösse Klötze brennen äusserst schlecht, sie verkohlen nur langsam an der Oberfläche. Somit bleibt die Konstruktion lange Zeit tragfähig und das Gebäude stürzt nicht ein.
Ein weiterer riesiger Vorteil von unverleimtem Holz ist, dass es auch beim Brandfall keine giftigen Ausgasungen gibt.

 

Dampfdiffusionsoffen

Holz atmet. Da wir nirgends eine bremsende Leimschicht in unserer Konstruktion haben, kann die ganze Wand atmen. Das heisst, das Holz nimmt die im Rauminneren entstandene Feuchtigkeit im Sommer auf und gibt sie im Winter wieder langsam ab oder lässt sie bei zuviel Überschuss ganz aus dem Gebäude austreten. Es können keine grauen Ecken entstehen und die Raumfeuchte bleibt konstant.

 

Strahlenschutz und Lärmschutz

Durch die grosse Masse vom Holz können schädliche Strahlen (Elektrosmog und Natelantennen) weitgehend absorbiert werden. Ebenfalls hat Lärm keine Chance, in das Haus einzudringen.

 

Erdbebensicher / auch mehrstöckige Bauten möglich

Der Baum ist ein Meister der Statik! Die höchsten Bäume der Welt sind über 100m hoch und haben im Vergleich einen extrem kleinen Stammdurchmesser. Eine absolute Spitzenleistung der Ingenieurkunst. Durch die Elastizität hat der Baum viele Vorteile und kann Stürmen und Schnee trotzen. Holz verliert diese Eigenschaften auch im verbauten Zustand nicht. Es bleibt in einem gewissen Sinn elastisch. Darum bricht auch ein mehrstöckiges Haus nicht gleich ein, wenn die Erde bebt, denn die AppenzellerHolZ – Elemente verfügen über statische Reserven, weil als Plattenverbund hergestellt.
Die gleichen Eigenschaften sind auch bei extremen Stürmen gefragt.